Andere Mail-Clients (POP3, IMAP)

Allgemeines

Zum Zugriff auf das E-Mail-Konto kann neben dem GroupWise Client und Webmail auch jedes Mailprogramm verwendet werden, das die Standard-Protokolle POP3 oder IMAP sowie SMTP unterstützt.

POP3 und IMAP dienen zum Abrufen und Lesen bzw. Verwalten der Mails in dem E-Mail-Konto (Posteingang). SMTP dient zum Versenden von Mails (Postausgang). Das heißt, es wird entweder POP3 oder IMAP zum Abrufen und SMTP zum Versenden verwendet. Dabei ist SMTP nicht zwangsläufig an das Campus-Benutzerkonto gebunden.

Wichtig: IMAP und POP3 sind nur über SSL zugreifbar. Dieser verschlüsselte Zugriff ist von intern und extern auch ohne VPN möglich.

Wichtig: Wegen Brute-Force-Angriffen (Ausprobieren von Passworten von Campus-Benutzerkonten) musste die Erreichbarkeit des IMAP/POP3-Servers auf IP-Adressen aus folgenden Ländern eingeschränkt werden:

Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich

Wenn Sie aufgrund dieser Maßnahme nicht mehr auf den IMAP/POP3-Server zugreifen können, dann verwenden Sie bitte VPN.

Hintergrund: Die Brute-Force-Angriffe können zwar entschärft werden, indem nur eine begrenzte Anzahl von Login-Versuchen pro Zeiteinheit möglich ist (Intruder-Erkennung). Diese Abwehrmaßnahme für aber dazu, dass auch der legitime Anwender immer wieder temporär ausgesperrt wird.

POP3

POP3 (Post Office Protocol Version 3) ist ein Protokoll zum Herunterladen von Mails von einem Server. Im Unterschied zu IMAP können mit POP3 keine Ordner verwaltet und angezeigt werden. Ein Mailprogramm, das POP3 verwendet kann deshalb Ordner nur  lokal verwalten und speichern. Das heißt, die Ordner werden nicht auf dem Server gespeichert und sind daher nicht von überall aus sichtbar, sondern nur auf dem Rechner auf dem sie gespeichert sind.

Beim Herunterladen von Mails mit POP3 können Mails wahlweise auf dem Server gelöscht oder belassen werden. Letzteres kann sinnvoll sein, wenn Sie die Mails möglicherweise noch von einem anderen Rechner aus herunterladen wollen. I.d.R. sollten Sie aber auf einem Rechner das Mailprogramm so konfigurieren, dass die Mails beim Herunterladen vom Server gelöscht werden; es kann sonst passieren, dass die Mails sich auf dem Server ansammeln, Ihr Speicherbereich überläuft und Sie dann keine Mails mehr versenden können.

IMAP

IMAP (Internet Message Access Protocol) ist ein Protokoll zum Zugriff auf eine Mailbox. Im Unterschied zu POP3 kann IMAP zusätzlich Ordner verwalten und anzeigen, ohne dass diese Ordner lokal auf dem Client gespeichert sein müssen.

Wichtig: IMAP ist zwar ein Standard, erfahrungsgemäß funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Mail-Programm und Server jedoch nicht immer in allen Details ohne Probleme. Das HRZ kann in solchen Fällen nur eingeschränkt unterstützen. Wir versuchen zu helfen, wenn es grundsätzliche Probleme beim Verbindungsaufbau gibt. Alles was darüber hinaus geht ist zu sehr vom jeweiligen Mail-Programm abhängig, als dass wir jeder einzelnen Ungereimtheit nachgehen könnten. Grundsätzlich empfehlen wir die Verwendung des GroupWise-Client oder von Webmail.

SMTP

SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) ist ein Protokoll ausschließlich zum Versenden von Mails.

Weitere Informationen zu SMTP (Postausgang) finden Sie unter "Serverdienste" -> "SMTP-Server "

Konfiguration von Mail-Clients für IMAP und POP3 (Posteingang)

Die genaue Konfiguration von Mail-Clients für IMAP und POP3 hängt vom jeweiligen Programm ab und kann deshalb nicht allgemein detailiert beschrieben werden. Nachfolgend finden Sie die Konfigurationsparameter, die Sie i.d.R. benötigen - die genauen Namen der Parameter können abweichen.

Konfigurationsparameter für POP3

  • Server-Typ: POP bzw. POP3
  • Server für eingehende Mails: pop.hs-offenburg.de
  • Server Port: 995
  • Option "SSL Verbindung" einschalten (je nach Programm z.B. unter "Sicherheit" oder "Erweitert")
  • Emailadresse: Ihre Hochschul-E-Mail-Adresse

    Hochschul-E-Mail-Adresse

    Hochschul-E-Mail-Adresse

  • Benutzer- oder Kontoname sowie Passwort: entsprechend Ihrer Campus-Benutzerkennung

Konfigurationsparameter für IMAP

  • Server-Typ: IMAP
  • Server für eingehende Mails: imap.hs-offenburg.de
  • Server Port: 993
  • Option "SSL Verbindung" einschalten (je nach Programm z.B. unter "Sicherheit" oder "Erweitert")
  • Emailadresse: Ihre Hochschul-E-Mail-Adresse

    Hochschul-E-Mail-Adresse

    Hochschul-E-Mail-Adresse

  • Benutzer- oder Kontoname sowie Passwort: entsprechend Ihrer Campus-Benutzerkennung

Konfiguration von Mail-Clients für SMTP (Postausgang)

Informationen zur Konfiguration finden Sie unter "Serverdienste" -> "SMTP-Server"

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Wie kann ich die GroupWise-Dienste unter Linux am besten nutzen?

Da es leider für Linux keinen aktuellen GroupWise Client mehr gibt, ist die Nutzbarkeit unter Linux eingeschränkt. Genutzt werden können die Funktionen, die auf allgemeinen Standards beruhen. Dazu gehören: Mails lesen, schreiben und verwalten (IMAP), Kalender (CalDAV) und Adressbuch (CardDAV, LDAP). Nicht genutzt werden können damit proprietäre Funktionen wie Vertretungszugriffe, freigegebene Ordner und Kalender, Regeln etc.

Leider funktionieren auch die standardisierten Zugriffe oft nicht einwandfrei, da die Interpretation der Standards wohl nicht eindeutig ist und daher die Implementierung unterschiedlich ausfällt.

Eine Variante, mit der es positive Erfahrungen gibt: Thunderbird mit den Erweiterungen "Provider für CalDav & CardDav", "TbSync" und "AddressBookTab".  Über die ersten beiden genannten Erweiterungen lassen sich Kalender und Adressbücher leichter und zuverlässiger einbinden als mit den standardmässigen Möglichkeiten von Thunderbird. Die dritte Erweiterung zeigt die Adressbücher in einem eigenen Reiter an.

Category: Kalender, Adressbuch, E-Mail
Abonnieren eines, unter GroupWise veröffentlichen, Kalender unter Outlook

Wichtig Hinweis vorab
Das Abonnieren mit der URL, die mit webcal (webcal://kalender.hs-offenburg.de/gwcal/....) beginnt schlägt unter Outlook fehl.

Abonnieren
Abonnieren Sie den Kalender manuell (nicht per Doppelklick) mit Hilfe der URL, die mit https ( kalender.hs-offenburg.de/gwcal.. ) beginnt.

Vorgehensweise in Outlook:
- Registerkarte: > "Start"
- Wechseln Sie in die Kalenderverwaltung < "Kalender"
- Wählen Sie im Menüband "Kalender öffnen" > "Aus dem Internet"
- Fügen Sie mauell im Adressfeld des Speicherort den 2. Link aus der E-Mail zur Veröffentlichung Ihres Kalender ein kalender.hs-offenburg.de/gwcal....
- Klicken Sie "OK"
- Wenn Sie jetzt "Erweitert" wählen, können Sie Einstellungen für den Kalender ändern, z.B. den Kalendername.

Wenn Sie den Kalender so einbinden sind die Einträge dieses Kalender dynamisch.

Häufige Fehler

Beim Abonnieren unter Outlook wird die von Ihnen angegebene URL unter Windows in Ihrem Outlook Profil/Konto gespeichert.

Falls Sie eine "nicht funktionierende" URL, z.B. webcal://kalender.hs-offenburg.de/gwcal/....  eingeben, erhalten Sie eine Fehlermedung. Wenn Sie danach versuchen eine funktionierende URL (https://kalender.hs-offenburg.de/gwcal... ) einzugeben, erhalten Sie die selbe Fehlermeldung.

In diesem Fall müssen Sie das Outlook Profil/Konto löschen. Dadurch wird die nicht funktionierende gespeicherte URL gelöscht. Nachdem Sie ein neues Outlook Profil/Konto eingerichtet haben, können Sie den Kalender mit der funktionierenden URL manuell abonnieren.

 

 

 

Category: Kalender