Netzlaufwerke

Allgemeines

Über die von der CIT  betriebenen zentralen Dateiserver werden allen Anwendern einige Standard-Netzlaufwerke bereitgestellt. Netzlaufwerke sind das Gegenstück zu lokalen Laufwerken, die direkt in einem Rechner eingebaut sind (z.B. die interne Festplatte, meist C:) oder an diesen direkt angeschlossen werden (z.B. USB-Stick, USB-Festplatte).

Hinweise den Bezeichnungen:

  • Da die Geräte sich teilweise stark unterscheiden, unterscheiden sich auch die Zugriffsmechanismen. Die meisten Anwender kennen Netzlaufwerke als Laufwerksbuchstaben an ihren Windows-Rechnern. Deshalb sind diese Netzlaufwerke meist unter Bezeichnungen wie "I:-Laufwerk" bekannt. Es ist jedoch zu beachten, dass auf die Datenbereiche auch ohne Laufwerksbuchstaben zugegriffen werden kann - so spielt z.B. beim Zugriff über über Filr per Web-Browser der Laufwerksbuchstabe keinerlei Rolle mehr und auch der Begriff "Laufwerk" ist eigentlich nicht mehr korrekt. Trotzdem wird unabhängig von der Zugriffsmethode üblicherweise von "Laufwerken" gesprochen und der "Laufwerksbuchstabe" zur näheren Bezeichnung verwendet. Darüberhinaus haben die Laufwerke einen serverseitig definierten Namen (teilweise auch als "Volumename" oder "Freigabename" bezeichnet), der an manchen Stellen (z.B. im Explorer von Windows) angezeigt wird; dieser Name wird im Nachfolgenden jeweils in Klammern angeführt.
  • Als Standard-Netzlaufwerke werden im folgenden solche Netzlaufwerke bezeichnet, die alle Anwender mit Novell Client standardmässig als Laufwerksbuchstaben angezeigt bekommen.
  • Datenbereiche, die nicht für alle Anwender verfügbar sind, werden spezielle Datenbereiche genannt.

Zugriff

Auf Netzlaufwerke kann der Endanwender von verschiedenen Geräten aus zugreifen:

  • Persönliche Arbeitsplatzrechner
  • Rechner in den Rechnerräumen der CIT
  • andere Rechner der Hochschule (z.B. in Laboren)
  • Rechner zuhause
  • beliebige Rechner im Internet (mit Einschränkungen)
  • Notebooks
  • mobile Geräte

Informationen zu den wichtigsten Zugriffsmethoden finden Sie unter "Anleitung".

Die Standard-Netzlaufwerke

Homeverzeichnis bzw. H:-Laufwerk (Home)

Das Homeverzeichnis nimmt unter den Netzlaufwerken eine Sonderstellung ein: es handelt sich nicht um einen gemeinsamen Speicherbereich sondern für jeden einzelnen Anwender um ein individuelles Verzeichnis. Wenn Sie also auf das H:-Laufwerk zugreifen werden Sie automatisch auf ein Verzeichnis umgeleitet, das nur Sie sehen. Weitere Informationen zum Homeverzeichnis finden Sie bei den Informationen zum  Campus-Benutzerkonto.

I:-Laufwerk (Common)

Das I:-Laufwerk ist eine Art Allzwecklaufwerk für öffentlichen Datenaustausch; dabei sind zwei Hauptbereiche zu unterscheiden:

  • Daten werden von der CIT  und anderen Hochschuleinrichtung öffentlich bereitgestellt - in diesen Bereichen können alle Anwender die Dateien lesen.
  • Datenaustausch für jedermann unter I:\temp - in diesem Bereich können alle Anwender die Dateien lesen, verändern und löschen!

Bitte beachten Sie: Der für jederman beschreibbare Bereich unter I:\temp ist wirklich ausschließlich zum Datenaustausch gedacht - d.h. die Dateien sollten dort nicht liegen bleiben! Die Daten werden deshalb jede Nacht automatisch gelöscht!

Wenn Sie z.B. mehreren Leuten eine größere Datei zukommen lassen wollen, dann ist es sinnvoller, die Datei temporär unter I:\temp abzulegen, anstatt sie per Mail zu verschicken. Allerdings sollten Sie die Datei sofort wieder löschen, sobald sie abgeholt wurde.

Hinweise:

  • Speichern Sie keinesfalls wichtige Daten primär auf i:\temp! Selbst dann nicht, wenn Sie planen, die Dateien "später" noch wo anders hin zu kopieren - zu groß ist die Gefahr, dass dies vergessen wird. Die Daten können jederzeit gelöscht werden - entweder sofort durch andere Anwender, spätestens aber bis zum nächsten Tag automatisch durch den Server.
  • Beachten Sie Sicherheit und Datenschutz! Die Daten können auch bei kurzzeitiger Zwischenspeicherung von anderen Personen eingesehen und kopiert werden.
  • In vielen Fällen kann Filr die bessere Alternative zum Datenaustausch sein: https://cit.hs-offenburg.de/it-dienste-systeme/arbeitsplaetze/datenhaltung/netzlaufwerke/ -> Anleitung -> "Zugriff auf Netzlaufwerk über Filr"
  • Für Projekt- und Arbeitsgruppen sind die "Speziellen Datenbereiche" - siehe unten - der richtige Weg für den Datenaustausch.

 

V:-Laufwerk (Vorlesungen)

Über dieses Laufwerk können Dozenten ihren Studenten vorlesungsbezogene Daten bereitstellen. Das Grundprinzip ist: Ein Dozent erhält auf Wunsch ein Unterverzeichnis auf diesem Laufwerk; in diesem Verzeichnis hat der Dozent (und ggfs weitere von ihm benannte Personen) Schreibzugriff. Alle Anwender können alle Dozentenverzeichnisse lesen.

Das V:-Laufwerk spielt heute nur noch eine untergeordnete Rolle, da die Funktionalität auch von der elearning-Plattform moodle abgedeckt ist.

G:-Laufwerk (APPS)

Das G:-Laufwerk dient der CIT als "Hilfslaufwerk" bei der Bereitstellung von Anwendungsprogrammen. Das heißt, dort werden Dateien bereitgestellt, die benötigt werden um Programme zu starten oder zu installieren.

Bitte unbedingt beachten: Das G:-Laufwerk ist nicht dafür gedacht, dass Anwender von dort aus Programme direkt starten oder herunterkopieren! Letzteres ist sogar ausdrücklich verboten!

Die allermeisten Programme erfordern eine Installation, ohne die sie nicht oder nicht ordentlich laufen. Diese Installationsprozesse stellt die CIT mit verschiedenen Methoden zur Softwareverteilung zur Verfügung. Die auf dem G:-Laufwerk liegenden Dateien sind "Rohdaten", die von den  Softwareverteilungsmechanismen weiterverarbeitet werden - z.B. durch Kopieren auf die lokale Festplatte oder durch Ergänzung von Registry-Einträgen in Windows. Starten Sie bitte keine Programme direkt vom G:-Laufwerk sofern das nicht von CIT in einer Anleitung ausdrücklich so beschrieben wird!

Spezielle Datenbereiche

Die speziellen Datenbereiche unterscheiden sich von den Standard-Netzlaufwerken vor allem dadurch, dass sie nicht allen Anwendern zur Verfügung stehen. Es handelt sich um individuelle Lösungen für verschieden große Anwendergruppen - von Fakultäten bis zu Projektteams -,  die ganz unterschiedlich gestaltet sein können: als eigenes Laufwerk, als Verzeichnis, mit oder ohne Laufwerksbuchstaben etc. Für nähere Hintergrundinformationen, oder wenn Sie selbst Interesse an so einem Datenbereich haben, beachten Sie bitte auch die Informationen zu den zentralen Dateiservern.

J:-Laufwerk

Hinter dem J:-Laufwerk verbergen sich eine Reihe von Datenbereichen für Hochschuleinrichtungen und Projekte, die nicht als vollständig eigenes Laufwerk realisiert wurden, sondern als Unterverzeichnisse auf einem gemeinsamen Laufwerk.

Den Laufwerksbuchstaben J: sehen unter Windows alle Hochschulangehörigen ausser den Studierenden. Wer aber dann unter J: welche Verzeichnisse und Dateien sieht, hängt von der Rechtevergabe ab, die die CIT im Auftrag der jeweiligen "Eigentümer" setzt. Da die Zugriffsrechte i.d.R. auf bestimmte Personengruppen eingeschränkt wurden, sieht vermutlich niemand das gesamte Laufwerk.

U:-Laufwerk

Dieses Laufwerk wird von Verwaltungsmitarbeitern genutzt. Es liegt auf einem eigenen Server und ist nur im Verwaltungsnetz verfügbar.

Fakultätslaufwerke

Für die Fakultäten M+I, E+I , B+W und M+V wurden auf den zentralen Dateiservern eigene Laufwerke eingerichtet. M+I, B+W und E+I verwalten diese Laufwerke bzgl. Verzeichnisstruktur und Rechtevergabe vollständig selbst - d.h. Ansprechpartner sind die jeweiligen Administratoren in der Fakultät. Für die Fakultät M+V verwaltet derzeit noch die CIT das Laufwerk. Für die Fakultäts-Laufwerke werden im Allgemeinen keine Laufwerksbuchstaben vergeben.

Sonstige Bereiche

Die weiteren Bereiche werden hier nicht einzeln beschrieben, da sie meist nur für relativ wenige Personen relevant sind. Solche Bereiche werden nur in Ausnahmefällen angelegt - die meisten Anwendungsfälle lassen sich über die Fakultätslaufwerke abdecken.


Zugriff auf Netzlaufwerke von Windows-Rechnern mit Novell Client

Allgemeines

Die Verwendung des Novell Clients ist unter Windows die einfachste und leistungsfähigste Möglichkeit, auf die Netzlaufwerke zuzugreifen. Der Novell Client sorgt unter anderem für eine sichere Authentifizierung (= Anmeldung mit Ihrer Campus-Benutzerkennung ) und die Zuordnung von Laufwerksbuchstaben. Er stellt ausserdem einige wichtige Zusatzfunktionen bereit, wie die zum Zurückholen versehentlich gelöschter Dateien.

Hinweis: Der Zugriff auf Netzlaufwerke mit dem Novell Client  ist nur aus dem FuL Intranet möglich. Aus allen anderen Netzen ist eine VPN -Verbindung mit Intranet-Freischaltung   notwendig.

 

Installation

Die CIT stellt den Novell Client als ZIP-Datei zum Download bereit - siehe den Reiter Download/Links. Diese ZIP-Datei enthält u.a. anderem ein Skript zur automatischen Installation und Konfiguration.

  • Laden Sie die die passende Datei herunter, je nachdem ob Sie Windows XP oder Windows 7 verwenden.
  • Entpacken Sie die Datei in einem möglichst kurzem Pfad! Also z.B. unter c:\temp nicht unter c:\Dokumente und Einstellungen\accountXY\Lokale Einstellungen\Temp.
  • Wechseln Sie in das Verzeichnis, in das Sie die ZIP-Datei entpackt haben.
  • Für Windows XP:

    • Starten Sie per Doppelklick die Skript-Datei XP_PC.bat

  • Für Windows 7:

    • Starten Sie per Doppelklick die Datei setup.exe

  • Folgen Sie den Anweisungen.
  • Starten Sie am Ende der Installation den Rechner neu.

Manuelle Installation und Konfiguration

Eine manuelle Installation - d.h. ohne das Skript bzw. die Voreinstellung der CIT - ist nur in wenigen Fällen sinnvoll. Wir setzen in diesen Fällen voraus, dass Sie über entsprechende Erfahrung verfügen und führen hier nur stichworartig die Parameter auf, die Sie verwenden sollten (nicht alle Parameter stehen auf allen Systemen zur Auswahl):

  • Laden Sie den jeweiligen Client herunter und entpacken Sie ihn in einen kurzen Pfad, z.B. c:\temp
  • Starten Sie unter Windows XP die Datei setupnw.exe, unter Windows 7 die setup.exe
  • Verwenden Sie die Benutzerdefinierte Installation
  • Folgenden Komponenten sollten installiert werden: Novell Modular Authentication Services (NMAS), Novell International Cryptographic Infrastructure (NICI)
  • Folgenden Komponenten sollten nicht installiert werden: NetIdentity-Agent, Verteilte Novell Druck-Services
  • Netzwerkprotokoll: Nur IP - IPX entfernen, falls vorhanden
  • eDirectory, nicht Bindery
  • Starten Sie den Rechner neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden, melden Sie sich beim ersten Mal am Netz an, sonder nur am lokalen System
  • Setzen Sie nun in den "Novell Client Eigenschaften" (in Klammern die Werte und Bezeichnungen für Windows XP, wenn diese sich von Windows 7 unterscheiden )

    • Erweiterte Einstellungen:

      • Datei-Caching: Aus
      • Erstes Netzlaufwerk: F

    • Namen-Services: DNS entfernen (bleibt SLP, NCP)
    • (Protokolleinstellungen:)

      • (Protokollkomponenten-Einstellungen: DNS, Host-Datei entfernen (bleibt NDS, SLP))

    • Kontextlose LDAP-Anmeldung:

      • Kontextlose LDAP-Anmeldung aktivieren: aktivieren
      • Bäume: fho_tree
      • Server: ldap1.rz.hs-offenburg.de, ldap2.rz.hs-offenburg.de, ldap3.rz.hs-offenburg.de

    • Servicestandort:

      • Bereichsliste: DEFAULT
      • Verzeichnisagentenliste: da.rz.hs-offenburg.de, da2.rz.hs-offenburg.de

    • Aktualisierungsagent: (Optional)

      • Automatischen Aktualierungsagenten aktivieren: aktivieren
      • Aktualisierungs Ort: aktivieren, \\FS1-2-COMMON\COMMON\ClientSW\Novell Client\Win7  (\\fs1-2-common\common\ClientSW\Novell Client\WinXP)
      • Administratorprivilegien verwenden (Verwalterrechte): aktivieren

Verwenden des Novell Clients

Nach der Installation stehen in Ihrem Windows-System einige zusätzliche Funktionen zur Verfügung. Die Details unterscheiden sich teilweise zwischen Windows XP und Windows 7.

Das rote N

Nach der Anmeldung ist der wichtigste Punkt für den Zugriff auf spezielle Funktionen des Novell Clients "das rote N" - sie finden dieses rechts unten in der Taskleiste von Windows; die meisten Funktionen des Novell Clients erreichen Sie über das Kontext-Menü, das erscheint, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf das rote N klicken. Wann immer im folgenden das rote N erwähnt wird, ist gemeint: Klick mit der rechten Maustaste und Auswahl der genannten Option aus dem Kontext-Menü.

Anmeldung

Wichtigste und augenfälligste Änderung nach Installation des Novell Clients ist der Anmelde-Bildschirm von Windows.

Anmeldung mit Novell Client

Unter Windows XP erscheint mit Novell Client ein eigenes Anmeldefenster, unter Windows 7 ein angepasster Anmeldebildschirm. In beiden Fällen melden Sie sich zuerst an den Servern des Campus-Netzes an - geben Sie hier also Ihre Campus-Benutzerkennung ein. Wenn die Anmeldung am Campus-Netz erfolgreich war, erscheint i.d.R. ein weiteres Anmeldefenster bzw. ein weiterer Anmeldebildschirm, mit dem Sie sich an dem lokalen Windows-System anmelden müssen. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Wenn Sie den Rechner selbst administrieren geben Sie hier die Benutzerkennung eines lokalen Benutzerkontos an, den Sie vorher angelegt haben.
  • Wenn Sie den Rechner nicht selbst administrieren, muss Ihnen der zuständige Administrator ein solches Benutzerkonto anlegen bzw. mitteilen.

Hinweis: Wenn Benutzername und Kennwort des lokalen Benutzerkontos mit der Campus-Benutzerkennung übereinstimmen, entfällt zukünftig das zweite Anmeldefenster - der Novell Client gibt dann die Informationen automatisch an das Windows-System weiter.

  • In den Rechnerräumen der CIT und in einigen weiteren Rechnerräumen (u.a. CAD-Labor) wird eine Zusatzsoftware eingesetzt (ZCM, ZENworks Configuration Management), die das lokale Benutzerkonto automatisch anlegt (DLU, Dynamic Local User) - auch in diesen Fällen ist keine zweite Anmeldung nötig.

Hinweis: ZCM und DLU können für weitere Rechner innerhalb der Hochschule bereitgestellt werden - wenden Sie sich bei Intresse an die CIT.

Tipps zur Anmeldung
  • Falls Sie sich in Einzelfällen nicht am Netz sondern nur an Ihrem lokalen System anmelden wollen, können Sie am ersten Anmelde-Bildschirm des Novell-Clients die Option "Nur Arbeitsstation" aktivieren (Windows XP) bzw. "Nur bei Computer anmelden" anklicken (Windows 7). Denken Sie aber daran, diese Option wieder zu entfernen/ändern, wenn Sie sich wieder am Netz anmelden wollen.
  • Wenn der Einsatzbereich Ihres Rechners eher umgekehrt aussieht - normalerweise nur lokale Anmeldung, in Einzelfällen Anmeldung am Netz -, dann können Sie in den Einstellungen des Novell Clients (siehe unten) vorgeben, dass das Anmeldefenster für das Netz beim Rechnerstart nicht erscheint.
  • Wenn Sie sich beim Rechnerstart nicht am Netz anmelden, dann können Sie das später nachholen: Rotes N -> Novell Anmeldung.
  • In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, dass beim Login nicht alle Laufwerksbuchstaben zugewiesen werden. Beispielsweise führen die zugewiesenen beim Zugriff über eine relativv langsame und asynchrone DSL-Verbindung unter Windows immer wieder zu Verzögerungen bei der Anzeige im Explorer bzw. "Arbeitsplatz". Für diesen Fall gibt es die Möglichkeit den Novell Client anzuweisen, beim Login nur das Homeverzeichnis zuzuweisen. Klicken Sie dazu beim Login auf "Erweitert", dann auf "Skript", "Variablen" und geben dann bei "%2" ein: DIALIN

Zugriff auf Netzlaufwerke

Eigentlicher Sinn und Zweck des Novell Clients ist der Zugriff Netzlaufwerke. Dazu gibt es im wesentlichen 3 Möglichkeiten:

  • Über Laufwerksbuchstaben. Die meisten Netzlaufwerke erreichen Sie über die im Überblick beschriebenen Laufwerksbuchstaben.
  • Über UNC-Namen (siehe FAQ). Sie können alle Netzlaufwerke auch über UNC-Namen erreichen - wichtig sind UNC-Namen vor allem für Datenbereich, für die es keine Laufwerksbuchstaben gibt. Eine Liste der wichigsten UNC-Namen finden Sie unter... ToDo
  • Über die Netzwerkumgebung von Windows. Windows sortiert die Server der CIT an verschieden Stellen recht unübersichtlich ein. I.d.R. sollten Sie diesen Zugriffsweg nicht benötigen.

Wenn Sie häufig Zugriff auf einen Datenbereich benötige, für den nicht zentral ein Laufwerksbuchstabe vorgesehen ist, dann können Sie eine solche Zuordnung auch manuell erstellen: Rotes N -> Novell Netzlaufwerk zuordnen..

Sonderfunktionen des Novell Client

Dateien zurückholen

Mit dieser Funktion können Sie in vielen Fällen versehentlich gelöschte Dateien einfach wieder herstellen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Verzeichnis, in dem sich die Datei befand und wählen Sie im Kontextmenü "Dateien zurückholen...". Es erscheint ein Fenster in dem Sie die zurückzuholende Datei auswählen können. Wenn dort nichts erscheint, steht in diesem Fall diese Methode nicht zur Verfügung.

Wenn Sie ein ganzes Verzeichnis gelöscht haben, müssen Sie zunächst im übergeordneten Verzeichnis das Verzeichnis "entlöschen" und dann das ganze auf diesem wiedergestellen Verzeichnis für die Dateien oder eventuelle weitere Verzeichnisse wiederholen.

Dateien entfernen

Mit dieser Funktion können Daten endgültig gelöscht werden - wenn dies evtl. aus Datenschutzgründen wünschenswert ist; die Dateien sind dann nicht mehr über die Zurückholen-Funktion wiederherstellbar. U.U. sind die Daten aber noch über das Backup verfügbar.

Berechtigungen ansehen und bearbeiten

Diese Funktionen sind nur für Administratoren interessant - sie können damit in den von Ihnen verwalteten Datenbereichen die Zugriffsrechte setzen.

Einstellungen des Novell Client

Der Novell Client hat sehr viele Einstellmöglichkeiten. Hier sollen nur eine häufige benötigte erwähnt werden. Zu den Einstellungen kommen Sie über das rote N: -> Novell Client-Eigenschaften.

Hinweis: Unter Windows XP benötigen Sie zum Ändern der Client-Eigenschaften Administrator-Rechte, unter Windows 7 werden Sie ggfs nach einem Administrator-Passwort gefragt.

Erweiterte Anmeldung, Erste Novell-Anmeldung

Wenn Sie dies auf "Aus" stellen, erscheint die Anmeldung am Netz nicht automatisch bei Rechner-Start. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie den Rechner eher selten am Netz verwenden, oder wenn zuvor eine andere Anmeldung notwendig ist - z.B. mit dem VPN-Client.

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Zugriff auf Netzlaufwerk über Filr

Filr-URL: https://filr.hs-offenburg.de

Hinweis: Eine ausführlichere Anleitung unter Download/Links

  • Die wichtigste Änderung betrifft die Filr-Desktop-Anwendung mit einem neuen Konzept namens "Dateien auf Anforderung" ("Files on Demand"):

    • bisher: man konnte nur auf synchronisierte Dateien zugreifen; welche Verzeichnisse synchronisiert werden sollen, musste vorab in den Einstellungen festgelegt werden.
    • neu:
          •  man kann (ähnlich wie im Web-Client von Filr) durch alle Verzeichnisse und Dateien auf dem Server "browsen"
          •  man kann so auf Dateien zugreifen, ohne sie vorher zu synchronisieren
          •  die Option zum Synchronisieren nennt sich jetzt "Offline verfügbar machen" (über rechte Maustaste verfügbar)

  • beim ersten Zugriff mit der neuen Anwendung werden die bisherigen Synchronisations-Ordner in "Offline verfügbare" Ordner umgewandelt. Sollte es dabei zu Problemen kommen, können über "Nur online verfügbar machen" die Dateien temporär lokal entfernt werden und dann später manuell auf "Offline verfügbar machen" gesetzt werden, wodurch sie neu heruntergeladen werden.

Was ist Filr?

Filr bietet Dropbox-ähnliche Funktionalität - mit zwei wichtigen Unterschieden:

  • Die Daten müssen nicht in irgendeine externe "Cloud" hochgeladen werden sondern bleiben in der Hochschule gespeichert.
  • Die Funktionalität wird optional für die ohnehin schon auf unseren Netzwerklaufwerken gespeicherten Daten angeboten - d.h. man muss die Daten nicht je nach gewünschter Funktionalität doppelt speichern.

Filr bietet also gegenüber dem bisherigem Zugriff auf Netzlaufwerke zusätzliche Zugriffsmöglichkeiten sowie einige Zusatzfunktionen.

Filr stellt keinen eigenen Speicherplatz zur Verfügung – Dateien werden also nicht „in“ oder „auf“ Filr gespeichert, sondern „über Filr“ auf den herkömmlichen Netzlaufwerken – siehe auch die folgende Abbildung sowie für weitere Informationen die Abschnitte  „Unterschied Dropbox-Filr“ und „Metadaten-Synchronisation“ in der PDF-Anleitung unter Downloads/Links.
 

Die Zugriffsmöglichkeiten

  • Webanwendung und WebDAV

Wie bisher NetStorage aber Zugriffsmöglichkeit ohne (Web)VPN

  • Desktop-Anwendung für Windows und Mac

Die Desktop-Anwendung synchronisiert Daten zwischen dem Windows/Mac-Gerät und dem Netzlaufwerk. Dies ist nicht zu verwechseln mit dem Direktzugriff auf Netzlaufwerke - dafür ist nach wie vor der Novell Client oder der Zugriff per CIFS zuständig.

  • Mobile Clients

Zugriff mit Smartphones und Tablets auf die Dateien auf den Netzlaufwerken.

Wann wird synchronisiert?

Synchronisiert wird nur bei der Desktopanwendung. Bei Webanwendung und Mobile Clients wird nicht synchronisiert, sondern direkt die Dateien vom Server angezeigt und bei Bedarf heruntergeladen. Die Synchronisierung startet automatisch, wenn das Gerät mit der Desktopanwendung online ist und Zugriff auf den Filr-Server hat; lokal geänderte Daten werden sofort synchronisiert, solche auf dem Server mit etwas zeitlicher Verzögerung - Details siehe die Anleitung unter Downloads/Links

Hinweis zur Synchronisierung: Beachten Sie, dass die Synchronisierung in beide Richtungen wirkt und dass auch Löschvorgänge sich entsprechend auf beide Bereiche auswirken. Die Sychronisierung eignet sich deshalb prinzipbedingt nicht als Backup!

Synchronisierungskonflikte

Wenn eine Datei an mehren Arbeitsstationen bearbeitet wird, wird die zuerst gespeicherte Version unter dem ursprünglichen Namen hochgeladen. Die anderen Versionen werden unter neuen Namen gespeichert.

Zusatzfunktionen

Freigabe
Dateien können per Filr für andere Anwender freigegeben werden.

  • Die Freigabe kann sowohl an interne als auch an externe Anwender erfolgen.
  • Bei der Freigabe können Rechte vergeben werden, was der Empfänger mit der Datei machen darf: ansehen, bearbeiten, erneut freigeben.
  • Neben der Freigabe an Anwender oder Gruppen kann eine Datei auch über einen per Mail versendbaren Datei-Link oder öffentlich freigegeben werden.
  • Freigaben können ein Ablaufdatum haben.

Externe Anwender
Externe Anwender können eingeladen werden, indem eine Freigabe an die entsprechende E-Mail-Adresse erfolgt. Der externe Anwender erhält dadurch eine Einladung, sich beim Filr zu registrieren und hat dann Zugriff auf die freigegebene Datei.

Zugriffsrechte
Es gelten automatisch die Zugriffsrechte der Netzlaufwerke. Durch Freigaben können diese erweitert werden.

Kommentare
Über die Kommentarfunktion können Kommentare an Dateien gehängt werden.

Suchfunktion
Filr enthält eine Suchfunktion, die optional auch eine Volltextsuche für Dateien enthält. Voraussetzung ist allerdings eine serverseitige Indizierung, die Ressourcen verbraucht und mit der wir erst Erfahrung sammeln müssen. Kommentare, für welche Bereiche eine Indizierung wichtig wäre und für welche nicht, sind uns willkommen.

Abonnement-Funkion
E-Mail-Benachrichtigung, sobald an einer Datei/Ordner etwas geändert wurde, oder ein Kommentar hinzugefügt wurde.

Dateivorschau in der Webanwendung
Einige Dateitypen wie Office-Dateien können in der Webanwendung ohne Download angezeigt werden. Dabei werden die Dateien in HTML gerendert und im Browser angezeigt.

Welche Laufwerke?

Es werden nicht automatisch alle Laufwerk auf unseren Dateiservern für Filr freigegeben. Vorläufig sind die Homeverzeichnisse, die Vorlesungsverzeichnisse und ein Teil des Common-Laufwerkes für Filr konfiguriert. Welche weiteren Laufwerke/Verzeichnisse freigegeben werden sollten, muss der jeweils für die Daten Verantwortliche entscheiden - siehe "Sicherheit" weiter unten.

Nicht über Filr verfügbar sind aus Sicherheitsgründen die Laufwerke des Verwaltungsservers (inkl. der Homeverzeichnisse dort).

Grundsätzlich können nicht nur Server des RZ über Filr verwendet werden, sondern auch andere per NCP oder CIFS ansprechbare Server.

Sicherheit

Ein wesentlicher Anwendungsfall von Filr ist der standortunabhängige Zugriff. Damit kann Filr prinzipbedingt nicht hinter einer Firewall versteckt werden und die zugreifbaren Daten sind prinzipbedingt einem höheren Sicherheitsrisiko ausgesetzt. Filr wird zwar vom Hersteller explizit zum sicheren Zugriff auf Fileserver angeboten - dabei ist aber einiges zu beachten:

  • Zusätzliche Zugriffswege mit Hilfe zusätzlicher Softwarekomponenten bedeuten immer ein potenziell höheres Risiko, da Sicherheitslücken, Bugs oder Fehlkonfigurationen nie völlig auszuschliessen sind.
  • Mit der Freigabefunktion wird eine erhebliche Verantwortung in die Hände des Anwenders gegeben!
  • Auch ohne Freigabe trägt der Anwender eine hohe Verantwortung für die Daten, auf die er per Filr Zugriffsrechte hat. Gibt er z.B. sein Passwort weiter oder verwendet ein leicht erratbares Passwort gibt es keinerlei Barrieren mehr für unbefugten Zugriff - hier helfen prinzipbedingt weder Firewalls noch sonstige technische Sicherheitsmassnahmen.
  • Bei Sychronisation auf (mobile) Endgeräte, z.B. Notebooks, sind die Daten nicht sicherer als das jeweilige Gerät. Bei Verlust oder unbefugtem Zugriff sind die Daten möglicherweise völlig ungeschützt, je nach Konfiguration des Gerätes.

Aus diesen Gründen muss im Einzelfall erwogen werden, welche Daten in Filr eingebunden werden und welche nicht. Ausserdem muss jeweils entschieden werden, ob die Daten mit der Desktopanwendung sychronisiert werden dürfen, ob die Dateien von Anwendern freigegeben werden können und ob Empfänger von Freigaben diese ihrerseits wieder freigeben dürfen.


Zugriff auf Netzlaufwerk über WebDAV

Allgemeines

WebDAV ist eine speziell an das Internet angepasste Möglichkeit, auf Netzlaufwerke zuzugreifen. Gegenüber "richtigem" Netzwerkzugriff z.B. mit dem Novell Client gibt es einige Nachteile in der Funktionalität; Vorteil ist daß meist keine zusätzliche Software notwendig ist, da die meisten Betriebssysteme die entsprechenden Möglichkeiten bereits mitbringen.

Hinweis: Für den Zugriff auf Netzlaufwerke WebDAV von den öffentlichen Netzen ist eine VPN-Verbindung (ohne Freischaltung) notwendig.

Hinweis: Nicht alle Netzlaufwerke sind für WebDAV freigeschaltet. Freigeschaltet sind das Homeverzeichnis, das Laufwerk I: ("Common") sowie das V:-Laufwerk ("Vorlesungen"). Projekt- und Arbeitsgruppen-bezogene Laufwerke und Verzeichnissen werden im Einzelfall je nach Anforderungen in Absprache mit den Verantwortlichen freigeschaltet.

 

Einrichtung von WebDAV unter Windows 7

Es existiert derzeit (Stand 03/2012) ein Bug, der beim Vorgehen wie unter WinXP eine Fehlermeldung erzeugt, wie: "Der eingegebene Ordner ist ungültig ....".

Als Workaround kann ein Hotfix von Microsoft installiert werden. Bitte beachten Sie die angegebenen Warnungen. Das RZ hat den Hotfix zwar getestet, bietet aber keinen Support im Schadensfalle!

Voraussetztung ist außerdem folgender Eintrag in der Registry (war beim RZ-Test bereits korrekt gesetzt):

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\WebClient\Parameters: BasicAuthLevel=1 (DWORD)

Einrichten der Verbindung nachdem o.g. Voraussetztungen erfüllt sind:

  • Windows-Explorer / Extras / Netzwlaufwerk verbinden
  • Laufwerksbuchstaben angeben
  • In Feld Ordner die Netstorage-Website angeben: https:\\filr.hs-offenburg.de

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Zugriff auf Netzlaufwerke von Mac-Rechnern

Allgemeines

Für Mac-Rechner gibt es keinen Novell Client. Trotzdem gibt es zwei Möglichkeiten, auf die Netzlaufwerke zuzugreifen:

  • über das CIFS/SMB-Protokoll von Microsoft - technisch entspricht das einem Zugriff auf einen Windows-Server.
  • über das AFP-Protokoll - die Fileserver unterstützen dieses Apple-spezifische Protokoll.

Hinweis: Der Zugriff auf Netzlaufwerke über AFP und CIFS/SMB ist nur aus dem FuL Intranet möglich. Aus allen anderen Netzen ist eine VPN-Verbindung mit Intranet-Freischaltung notwendig.

Zugriff

Das RZ betreibt keine Mac-Rechner, deshalb können wir die Einrichtung und Konfiguration nicht aus eigener Anschauung unterstützen - wir verweisen deshalb an dieser Stelle auf externe Quellen. Für die Konfiguration benötigen Sie Server-, Volume- bzw. Freigabe-Namen und/oder UNC-Namen - diese finden Sie im Reiter FAQ unter "Wie lau­ten die Ser­ver-, Vo­lu­me und Frei­ga­be-Na­men der Netz­lauf­wer­ke?".

Hinweis: Verwenden Sie am Mac UNC-Namen mit Slash statt Backslash und hängen Sie beim Verbinden kein Unterverzeichnis an - siehe auch den Hinweis in der FAQ!

mac:cess

Die Kollegen der Fakultät M+I haben ein einfach zu bedienendes Programm entwickelt, das den Zugriff auf Netzlaufwerke am Mac organisieren hilft:

Hersteller-Dokumentation

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Zugriff auf Netzlaufwerke von Windows-Rechner ohne Novell Client

Allgemeines

Windows-Rechner können auch mit Bordmitteln, d.h. ohne Novell Client, über das Protokoll CIFS/SMB auf die Netzlaufwerke zugreifen. Allerdings gibt es dabei einige Einschränkungen, weshalb das RZ diesen Weg nicht empfiehlt! Verwenden Sie diese Zugriffsmethode nur, wenn Sie über entsprechendes technisches Know-how verfügen.

Für die Konfiguration benötigen Sie Server-, Volume- bzw. Freigabe-Namen und/oder UNC-Namen - diese finden Sie im Reiter FAQ unter "Wie lau­ten die Ser­ver-, Vo­lu­me und Frei­ga­be-Na­men der Netz­lauf­wer­ke?".

Hinweis: Der Zugriff auf Netzlaufwerke über CIFS/SMB ist nur aus dem FuL Intranet möglich. Aus allen anderen Netzen ist eine VPN-Verbindung mit Intranet-Freischaltung notwendig.

Hinweis: Wir haben in der Vergangenheit immer wieder gehört, dass Anwender den Zugriff ohne Novell Client bevorzugen, weil dieser angeblich zu tief in das System eingreife und dieses beeinträchtigen würde. Dies konnten wir weder in Einzelfällen nachvollziehen noch gibt es technische Gründe ddafür. Der Novell Client nutzt die von Microsoft genau für solche Zwecke vorgesehen Schnittstellen und Betriebssystemfunktionen - genauso wie der CIFS/SMB-Client auch, nur dass dieser eben direkt mitgeliefert wird. Wenn Sie also Probleme mit dem Novell Client feststellen - wenden Sie sich an das RZ, wir werden uns darum kümmern!

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Downloads

Dieser Bereich ist nicht für alle sichtbar. Melden Sie sich über das Website-"Login" in der Kopfzeile mit Ihrer Campus-Benutzerkennung an.


Links

In diesem Abschnitt finden Sie Links auf Webanwendungen und weiterführende Informationen mit Bezug zum Thema "Netzlaufwerke".

Hochschule Offenburg

Filr

Novell

Novell Client for Windows - Dokumentation des Herstellers

Zugriff vom Mac über AFP auf Netzlaufwerke - Dokumentation des Herstellers